Geschichte der KRS

Die Geschichte der Kreisrealschule Gelnhausen

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Kreisrealschule Gelnhausen am 01.04.1946 als „Kreis Mittelschule Gelnhausen“ eröffnet – mit den Außenstellen Bad Orb, Birstein und Wächtersbach. Es fing alles in Baracken (auch Nissenhütten genannt) an. Begonnen wurde mit 476 Schülern und Schülerinnen sowie 10 Lehrkräften.

Lehrmittel waren mit Ausnahme von Bad Orb nirgends vorhanden. Die anfangs spärlichen Gelder des Kreises mussten äußerst rationell verwendet werden. Doch aus Elternbeiträgen und anderen Quellen konnte man manches zusätzlich beschaffen.

Der Hessische Rundfunk schenkte Radioapparate; Birstein gelang es, ein Klavier aus der Mc-Cloy-Stiftung zu erhalten. In Wächtersbach wurden die erste eigene Landkarte aus dem Erlös einer Bucheckernsammlung sowie naturwissenschaftliche Lehrmittel aus dem Überschuss eines Schülerzeitschriftenvertriebs erworben. Die Eltern spendeten Diaskope, die Fürstlich-Ysenburgisch Verwaltung stiftete Holz als Gegenleistung für im Werkunterricht gebaute Nistkästen. Schreibmaschinen wurden bei der Stadtverwaltung, bei den Eltern und Lehrkräften entliehen usw.

So kam allmählich der notwendigste Fundus zusammen. Lehrkräfte waren in den ersten Jahren genügend vorhanden, aber für den schnell wachsenden Bedarf musste gesucht und geworben werden, weil es nur noch wenige Lehrer mit der Mittelschulprüfung oder einer gleichwertigen Ausbildung gab. So entwickelte sich langsam die Kreisrealschule Gelnhausen (damals: Kreismittelschule Gelnhausen). Heute  besuchen 693 Schülerinnen und Schüler die Kreisrealschule Gelnhausen und werden von 43 Lehrern unterrichtet (2015).

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